SMV

Liebe SMV,

wir, Amelie Merl 10c, Shannon Satchivi 10d und Lara Müller 9c, sind eure neuen Schülersprecher für dieses Schuljahr. Zusammen versuchen wir unsere Pläne umzusetzen. Außerdem haben wir für eure Probleme oder kreativen Ideen immer ein offenes Ohr.

Ihr findet uns in jeder Pause im B-Bau. Sprecht uns einfach an!

Eure Schülersprecher

 

Schülersprecher 2018/2019
v.l.n.r. Lara Müller 9c, Amelie Merl 10c und Shannon Satchivi 10d

 

 

Aktuelles von der SMV

 

Promoting africa e.V.

Der Verein „promoting africa“ wurde 2009 gegründet. Ziel des Vereins ist es, Kindern und Jugendlichen in Kenia den Schulbesuch und eine Ausbildung zu ermöglichen. Durch eine gute Bildung sollen insbesondere jene, die in Slums leben, die Chance auf eine menschenwürdige Zukunft in ihrem Land bekommen. Der Verein arbeitet in zwei Bereichen:

1. Finanzierung des Schulbesuchs von Slumkindern
Im Slum Mathare von Nairobi können rund 60 Kinder und Jugendliche mit Hilfe von „promoting africa“ eine Schule besuchen. Es wird Schulgeld gezahlt und für die notwendigen Grundbedürfnisse der Kinder, wie Schulkleidung gesorgt. Eine vom Verein angestellte Sozialarbeiterin besucht die Familien der betreuten Slumkinder und sorgt auch für regelmäßigen Schulbesuch.
Möglich wird all dies durch Spenden und die Übernahme von Patenschaften für die äußerst armen und benachteiligten Mädchen und Jungen. Es gibt den Kindern Hoffnung, der anhaltenden Armut zu entgehen.

2. Ausbildung in der Berufsschule von Malaa
In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München TUM und der Hochschule Augsburg, finanziert zum Großteil durch Sternstunden und Knorr-Bremse Global Care, entstand 2012 in der Nähe von Nairobi eine Berufsschule mit Werkstätten, Unterrichtsräumen und einem Internatstrakt für Schülerinnen und Schüler.

Das Skills Centre bietet Ausbildungen in den Fächern Schreinerei, Auto- und Zweiradmechanik, Solartechnik, Elektrik, Schneidern, Hairdressing und Backen an.

Der laufende Betrieb der Berufsschule wird über private Spenden, Einnahmen aus Schulgeld und dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen unterhalten. Doch die Finanzierung des laufenden Betriebs der Berufsschule stellt jedes Jahr eine große Herausforderung dar. Neben Unterbringung und Essen sind die Gebühren für die staatlichen Prüfungen und die Lehrergehälter ein hoher Betrag, den der Verein „promoting africa“ aufbringen muss.

Doch die Arbeit lohnt sich: Bisher haben bereits über 400 Jugendliche, zumeist aus den Slums Nairobis, einen staatlich anerkannten Abschluss in einem der angebotenen Berufsausbildungen erworben.

 

Dr. Monika Bieberbach, Mitglied des Vorstands von „promoting africa e.V.“